INTERESSIERTE

Was?

Der Willem C. Vis International Commercial Arbitration Moot ist der größte internationale juristische Studentenwettbewerb auf dem Gebiet des Internationalen Wirtschaftsrechts. Im vergangenen Jahr haben mehr als 300 Universitäten aus über 80 Ländern teilgenommen.

„Moot Court“ bedeutet Verfahrenssimulation — d.h. Ihr bekommt einen fiktiven Sachverhalt gestellt und tretet anschließend gegen Teams aus aller Welt an. Ihr agiert als Kläger- und Beklagtenvertreter, verfasst Schriftsätze in englischer Sprache und verhandelt mündlich gegen andere Universitäten.

Thematisch befasst sich der Vis Moot mit dem UN-Kaufrecht (CISG) & der internationalen Schiedsgerichtsbarkeit — zwei für den internationalen Rechts- und Handelsverkehr höchst bedeutsamen Materien: also Praxisrelevanz pur! Kollisionen zwischen unterschiedlichen Konzepten von Civil Law und Common Law sind vorprogrammiert…

WARUM?

Warum Du Dir den Moot Court auf keinen Fall entgehen lassen solltest:

Der Willem C. Vis International Commercial Arbitration Moot ist eine einmalige Erfahrung und Chance, die Du nie vergessen wirst. Lass sie nicht ungenutzt!

Ein Semester lang erlebst Du etwas völlig anderes — Uni-Alltag wird es noch genug geben! Einmal über den Tellerrand hinausgeschaut zu haben, wird immer mehr Bedeutung zugemessen. Füge Deinem Lebenslauf ein ganz besonderes Detail hinzu!
Stell Dich der Herausforderung — und miss Deine Fähigkeiten mit weltweit führenden Universitäten!
Genug vom Lernen und Lust auf Praxis?
Dann schnuppere jetzt in die anwaltliche Praxis hinein, lerne Schriftsätze auf Englisch zu verfassen und Deinen Mandanten vor einem internationalen Schiedsgericht zu verteten!
Perfektioniere Deine fachspezifischen Sprach- und Rhetorikskills!
Knüpfe frühzeitig Kontakte zu erfahrenen Praktikern auf dem Gebiet der internationalen Schiedsgerichtsbarkeit
Setze Dich intensiv mit einem höchst praxisrelevanten und spannenden Themengebiet auseinander, das in der regulären Ausbildung leider zu kurz kommt!
Erlebe intensive Teamarbeit & genieße Euren gemeinsamen Erfolg!
Triff Studierende aus aller Welt und tausch Dich mit ihnen aus!
Hab Spaß — denn dieser wird ganz bestimmt nicht ausbleiben!!!
Wo?

Damit Ihr für das große Finale in Wien / Hong Kong gewappnet seid und mit möglichst vielen Auszeichnungen wieder heim nach Münster kehren könnt, finden im Vorfeld unzählige Probeverhandlungen statt — sowohl bei international namhaften Kanzleien (z.B. Freshfields Bruckhaus Deringer, Shearman & Sterling, Baker & McKenzie) als auch auf sog. Pre-Moots in München, Zürich & New York …

Ihr könnt Euch also einer Sache sicher sein: Ihr kommt rum & habt auf Eurem Weg die Möglichkeit, sehr viele interessante Kontakte zu knüpfen.

WANN?

Stattfinden wird der Moot nächstes Semester, also im WS 2016 / 2017. Während einige Vorbereitungen schon im Juli/August anlaufen, beginnt die Kernphase im Oktober 2016 — denn dann erfolgt die Veröffentlichung des Sachverhalts. Das große Finale ist Ende März.

Eine Teilnahme am Vis Moot erfordert Euren vollen Einsatz — Ihr erlebt ein Semester lang etwas völlig anderes als den gewöhnlichen Uni-Alltag. Als Kompensation hierfür erwartet Euch aber ein Freisemester (gem. § 25 Abs. 2 Nr. 5 JAG NRW), das Ihr Euch auf Euren Freischuss anrechnen lassen könnt.

Im Anschluss an den Moot Court haben alle Teilnehmer zudem die Möglichkeit, ein Seminar bei Prof. Mäsch auf dem Gebiet des UN-Kaufrechts und der Internationalen Schiedsgerichtsbarkeit zu absolvieren. Nachdem Ihr Euch sechs Monate lang intensiv mit dieser Thematik auseinandergesetzt habt, sollte diese Seminararbeit ein Leichtes für Euch darstellen, auch parallel zur Examensvorbereitung.

Wie?

Das Team

Nach Bewerbungsschluss und sorgsamer Durchsicht Eurer Unterlagen werden wir ein Team von 4 – 8 von Euch auswählen, um die WWU beim Willem C. Vis International Commercial Arbitration Moot zu vertreten. Wir geben Euch auf jeden Fall noch vor Ablauf der Seminaranmeldefrist für das WS 2015 / 2016 Bescheid, sodass Ihr Euch, falls es für Euch dieses Mal nicht geklappt haben sollte, rechtzeitig für ein Seminar einschreiben könnt.

Die Vorbereitungsphase

Die Vorbereitungsphase wird vor allem geprägt sein von der Sponsorensuche. Ohne unsere zahlreichen SPONSOREN wäre eine Teilnahme am Vis Moot in dieser Form nämlich gar nicht denkbar — sowohl in materieller als auch in immaterieller Hinsicht (z.B. durch Probeverhandlungen oder Schriftsatzkorrektur).

Auch wird es Zeit, sich langsam ein wenig mit der Materie — sowohl mit den Rechtsgebieten, als auch mit der Kunst des „Pleadings“ und des Verfassens von Schriftsätzen — vertraut zu machen.

Veröffentlichung der Problemstellung

Anfang Oktober erfolgt die Veröffentlichung von Prof. Stefan Kröll’s perfekt ausgeklügelter Problemstellung für den XXIII Willem C. Vis bzw. den XIII Vis East Moot. Das „bundle“ besteht aus mehreren Dokumenten, welche den Schriftverkehr der beiden, in den fiktiven Ländern Equatoriana und Mediterraneo ansässigen Parteien wiedergeben, und wird Euch die nächsten sechs Monate auf Schritt und Tritt begleiten.

Damit Ihr schonmal einen Eindruck bekommt, wie so etwas ausschaut, könnt Ihr Euch HIER die Problemstellung aus dem vergangenen Jahr anschauen.

Die Schriftsatzphase

Im Anschluss daran beginnt die Schriftsatzphase — die wohl arbeitsamste Phase des gesamten Moots. Brainstorming, Recherche & Ausformulieren stehen auf dem Programm. Zunächst gilt es (bis etwa Mitte Dezember) einen 35-seitigen, englischsprachigen Klägerschriftsatz zu verfassen. Als Vertreter der Beklagtenseite müsst Ihr in der Folge auf den Schriftsatz eines anderen Teams reagieren. Von wem Ihr den Schriftsatz erhaltet, und wer Euren bekommt, wird dabei per Los ermittelt…

Pleaden, Pleaden, Pleaden…

Der Großteil der Arbeit liegt nun hinter Euch, es beginnt ein spannender, neuer Abschnitt: die Zeit der mündlichen Verhandlungen.

Doch auch die Kunst des „Pleadings“ will gelernt sein: zahlreiche Probeverhandlungen in namhaften Kanzleien sowie sog. Pre-Moots warten auf Euch, wo Ihr Eure Rhetorik- und Verhandlungsskills vor erfahrenen Praktikern unter Beweis stellen könnt.

Ihr trefft auf Teams aus aller Welt, könnt Euch austauschen und Kontakte knüpfen.

Das große Finale

Den Abschluss und Höhepunkt des Moot Courts bildet schließlich das große Finale in Wien / Hong Kong. Hier kommen alle teilnehmenden Universitäten zusammen, um sich der Herausforderung zu stellen. Das ist das, worauf Ihr sechs Monate lang gewartet habt.

Der Moot Court endet mit einem großen Bankett, bei dem die besten Schriftsätze, besten Sprecher sowie das beste Team ausgezeichnet werden.

Ein vielseitiges Rahmenprogramm sichert, dass neben all dem Wettbewerbsfieber auch der Spaß nicht allzu kurz kommt.